Film und Medizin im Frühjahr 2026


26.03.2026 "Die Lebenden reparieren" (2016) - Thema: Intensivmedizin und Organspende

Ein Spielfilm von Katell Quillévérés

Filmkritische Perspektive: Brigitte Häring (Fachredaktion Film, Schweizer Radio und Fernsehen SRF)
Medizinische Perspektive: Prof. Martin Siegemund (Intensivmedizin, Universitätsspital Basel)
Moderation & Organisation: Prof. Rainer Schäfert & Franziska Weeren (Psychosomatik, Universitätsspital Basel)

Der Tod eines jungen Mannes rettet eine Frau.
Als Simon am frühen Morgen mit zwei Freunden zum Surfen aufbricht, ahnt niemand etwas von der drohenden Tragödie – doch ändert ein schwerer Autounfall nur Stunden später auf einen Schlag alles. Für seine Eltern in der Hafenstadt Le Havre bricht eine Welt zusammen. Sie müssen plötzlich Entscheidungen treffen, deren weitreichende Konsequenzen sie an ihre Grenzen führen. Unterdessen erfährt die zweifache Mutter Claire in Paris, dass ihr schwaches Herz zu versagen droht, wenn nicht umgehend etwas unternommen wird. Den Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal in beiden Städten läuft die Zeit davon. Im Drama „Die Lebenden reparieren“ erkundet Regisseurin Katell Quillévéré eindringlich Leben und Sterben als grundsätzliche Seiten menschlicher Existenz.


09.04.2026 "Das Leben neu denken" (2023) – Thema: Pankreaskarzinom & Cancer Survivors – mit Dr. Martin Inderbitzin (Neurowissenschaftler und Pankreaskrebs-Survivor)

Ein Dokumentarfilm von Sören Senn (Regie) und Beat Lenherr (Produzent, Panimage)

Sicht eines Cancer Survivors: Dr. Martin Inderbitzin (Neurowissenschaftler, Speaker, Autor, Krebspatient)
Medizinischer Input: Dr. Benjamin Thiele (Onkologie, Universitätsspital Basel)
Psychoonkologischer Input: Sabrina Elia (Onkologie & Psychosomatik, Universitätsspital Basel)
Moderation & Organisation: Prof. Rainer Schäfert & Franziska Weeren (Psychosomatik, Universitätsspital Basel)
Trailer zum Film: hier.

"Das Leben neu denken" erzählt die persönliche Geschichte von Martin Inderbitzin, der im Jahr 2012 mit 32 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankte – Prognose: 5% Überlebenschance. Der Film beleuchtet, wie Martin Inderbitzin gelernt hat, sein Leben trotz und mit dieser Erkrankung seit über 10 Jahren zu leben und zu gestalten. Mit einem außergewöhnlichen Experiment stellt der Neurowissenschaftler die Welt auf den Kopf und untersucht, wie unser Gehirn lernen kann umzudenken und Perspektiven zu wechseln. Der Film zeigt auf eindrückliche Art und Weise, wie wir lernen können, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen, ohne dabei die eigenen Emotionen zu verdrängen oder in Klischees zu verfallen.

Mehr zu Martin Inderbitzin hier und zu seiner gemeinnützigen Organisation "MySurvivalStory.org", eine Sammlung persönlicher und mutmachender Geschichten von Krebsbetroffenen weltweit hier.

Plakat "Das Leben neu denken"

16.04.2026 "Heldin" (2025) – Thema: Zusammenarbeit zwischen Pflegenden und Ärzt*innen – interprofessionell mit Pflege-Studierenden des BzG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt

Ein Spielfilm von Petra Volpe

 
inkl. interprofessionellem Austausch zwischen Pflege- und Medizin-Studierenden in Kleingruppen zum Film und zu interprof. Zusammenarbeit im klinischen Alltag
Input und Co-Organisation: Ruth Steck (Leiterin Bildungsgang Pflege HF, BzG Bildungszentrum Gesundheit Basel-Stadt)
Diskussions-Input: Isabelle Gisler, EMBA (Direktorin Pflege/MTT, Medizinische Direktion, Universitätsspital Basel)
Moderation & Organisation: Prof. Rainer Schäfert & Franziska Weeren (Psychosomatik, Universitätsspital Basel)

Die Pflegefachkraft Floria arbeitet mit großer Hingabe und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Die harte Realität des Jobs lässt sich nicht immer mit den Idealvorstellungen in Einklang bringen. Insbesondere nicht an Tagen wie dem, als auf der ohnehin unterbesetzten Station eine Kollegin ausfällt. Trotz aller Hektik umsorgt Floria ihre Patienten fürsorglich und routiniert. Doch dann unterläuft ihr ein verhängnisvoller Fehler und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Mehr Informationen hier.

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